Plattform & Cockpits · 26.09.2026

Vom ersten Nutzencheck zur überprüfbaren Freigabe.

Drei Bausteine für den geplanten Marktzugang. Rechenmodelle und Simulationen machen die Annahmen sichtbar; produktive Integrationen folgen nach technischer Abnahme.

01 · ROI-Rechner02 · Partnerkanal03 · PerformShield360
01 · ROI & Value

Lohnt sich der nächste Pilot?

Schätze den heutigen Analyseaufwand und den möglichen Zeitgewinn. Der Rechner verarbeitet die Eingaben nur auf dieser Seite und überträgt sie nicht. Er findet keine Potenziale selbstständig; er berechnet Dein Szenario.

JAHRESMODELL · ANNAHMEN
18.800 €Modellvorteil nach Kosten im ersten Jahr
Freie Kapazität pro Jahr
1.440 h
Bewerteter, nutzbarer Zeitgewinn
43.200 €
Gesamtkosten im ersten Jahr
24.400 €
ROI im ersten Jahr
77,0 %
Amortisation der Einführung*
2,5 Monate

*Unterstellt gleichmäßige Wirkung ab dem ersten Monat. Anlaufzeit und verzögerte Nutzenrealisierung sind noch nicht modelliert.

Formeln und Aussagekraft

Freie Stunden = Mitarbeitende × Stunden pro Monat × 12 × Zeitersparnis. Bewerteter Nutzen = freie Stunden × Vollkosten je Stunde × wirtschaftlich nutzbarer Anteil. Jahreskosten = 12 × Lizenzpreis + Einführung + zusätzlicher Betrieb. ROI = (Nutzen − Jahreskosten) ÷ Jahreskosten. Amortisation = Einführung ÷ (monatlicher Nutzen − monatliche laufende Kosten), sofern der Nenner positiv ist.

Freie Kapazität ist nicht automatisch zahlungswirksame Einsparung. „Dashboard-Rauschen“ wird hier über eine zu prüfende Zeitersparnis angenähert; der Rechner misst weder kognitive Belastung noch ein reales Effizienzpotenzial. Für Cash-Effekte sind tatsächlich vermeidbare Ausgaben oder zusätzliche Deckungsbeiträge gesondert zu belegen. Überlappende Nutzenarten dürfen nicht addiert werden.

02 · Partnerkanal · Zielbild

Mehr Reichweite durch qualifizierte Partner.

BI-Systemhäuser und Lean Consultants kennen ihre Kunden und deren Prozesse. Sie können ENDOS ergänzend zu bestehenden Systemen einsetzen. Ein skalierbarer Kanal benötigt klare Verantwortlichkeiten und wirtschaftlich tragfähige Verträge.

QUALIFIZIEREN

Partner-Onboarding

Geplant: geschützter Zugang mit Rollen, Fachqualifizierung, Zertifizierungsprogramm und klarer Trennung von Kundendaten.

BEFÄHIGEN

Pre-Sales & Integration

Geplant: Demo-Fälle, Nutzenvorlagen und möglichst konfigurierbare Konnektoren zu SAP, Microsoft Power BI, Tableau und MES. Verfügbarkeit je Schnittstelle separat abnehmen.

BETREIBEN

Vertrieb & Service

Geplante Aufgaben des Partners: Onboarding, Customizing und First-Level-Support. 25 % der monatlichen Lizenz sowie 100 % der Setup-Erlöse vergüten diese Leistungen. Verantwortung, Datenschutz, Eskalation und Servicelevel vertraglich festlegen.

Professional-Szenario · 10 aktive, zertifizierte Partner × 10 lizenzierte Werke · keine bestätigten Bestandskunden
PositionJe Werk / Monat100 Werke / Jahr
Lizenzvolumen vor Partneranteil3.800 €4.560.000 €
Partneranteil · 25 %950 €1.140.000 €
Verbleibender Erlös performTarget360 · 75 %2.850 €3.420.000 €

Setup-Gebühren von 4.900–15.000 € je Einführung fließen im vorgesehenen Modell vollständig an den Partner. Bei 100 neuen Einführungen entspricht dies 490.000–1.500.000 € einmaligem Partner-Dienstleistungsvolumen. Diese Beträge sind weder eigener Umsatz noch ARR von performTarget360.

Die Gebühren sind geplante Konditionen. Abgrenzung zu CoreVantage und ENDOS-Einstiegspreis, Leistungsumfang, Zertifizierungsanforderungen und Preisakzeptanz sind vor dem Roll-out zu bestätigen.

Akquisitionskosten bleiben relevant
Die Übernahme von Onboarding, Customizing und First-Level-Support soll den eigenen Aufwand je Kunde senken; eine drastische CAC-Senkung ist noch nicht gemessen. Partnergewinnung, Schulung, Pre-Sales und laufende Betreuung verursachen weiterhin Kosten. Eigene Plattform-, Security-, Integrations- und Second-Level-Aufwände bleiben; wiederkehrende Provision wird zusätzlich ausgewiesen und nicht gleichzeitig doppelt in CAC und Marge verrechnet. Die These „CAC gegen null“ wird nicht als Planwert verwendet.

Die Finanzplanung muss zwischen Vermittlung und Wiederverkauf unterscheiden. Registrierte Partner sind noch kein Umsatz; erst aktive Partner mit zahlenden Kunden tragen zum ARR bei.

Status: Partnerportal und Zertifizierungsprogramm geplant. Diese Seite eröffnet keinen produktiven Partnerzugang und stellt keine vorhandene SAP-, Microsoft- oder Tableau-Partnerschaft dar.

1.450 € Einstieg · 3.800 € Professional je Werk

Aktuelle Industrie-Preisannahmen vom 26.09.2026, netto pro Monat. Ein Professional-Upgrade ersetzt die Einstiegslizenz. 10 aktive Partner mit je 10 tatsächlich lizenzierten Werken ergeben 100 Lizenzen – die Bestandskundenkartei allein stellt noch keinen aktiven Kundenstamm dar.

90,3 % Software-Marge: Zielannahme mit klarer Bezugsgröße

Die neue Gründerunterlage nennt rund 90,3 %. Ein nachgewiesenes Kostenmodell liegt hier nicht vor. Wenn sich das Ziel auf die 2.850 € monatlich nach Partneranteil bezieht, dürften die darin berücksichtigten direkten Leistungskosten höchstens 276,45 € je Werk/Monat betragen. Der verbleibende Betrag wäre 2.573,55 €.

Bezogen auf die 3.800 € Endkundenlizenz entsprechen diese 2.573,55 € nur 67,7 %. Die 25-%-Provision darf nicht gleichzeitig abgezogen und aus einer angeblichen 90,3-%-Marge auf Bruttolizenzbasis ausgeblendet werden. Hosting, Security-Betrieb, Second-Level-Support und Integration benötigen eine dokumentierte Kostenabgrenzung; Vertrieb, Entwicklung und Verwaltung fallen zusätzlich an.

CAC = vollständig zurechenbare Akquisitionskosten ÷ neu gewonnene zahlende Kunden. Partnergewinnung, Befähigung und Pre-Sales bleiben Kosten. Das Modell kann Effizienz verbessern; CAC nahe null und 90,3 % Bruttomarge sind bislang nicht nachgewiesen.

03 · PerformShield360 · illustrative Simulation

Eine dringende Nachricht reicht für die Freigabe nicht aus.

Fiktiver Fall: Eine angebliche Führungskraft verlangt per Nachricht eine Zahlung an eine geänderte Bankverbindung. Wähle die Prüfergebnisse und teste die geplante Freigabelogik.

SIMULATION · KEINE ECHTE ZAHLUNG

Freigabe blockiert

Die Nachricht allein erfüllt die Freigaberegeln nicht. Identität, zweite Person, Bestätigungskanal und unveränderten Auftrag prüfen.

  • Wähle Prüfergebnisse und starte das Szenario.

Die Auswahl setzt Prüfergebnisse nur voraus. Es werden keine echten Identitäten, Sicherheitsschlüssel, Signaturen oder Kommunikationskanäle geprüft.

Zielarchitektur und noch erforderliche Sicherheitsnachweise

FIDO2/WebAuthn dient einer gegen Phishing geschützten Authentifizierung, etwa über einen kompatiblen Hardware-Schlüssel wie YubiKey. Es stellt allein weder eine unabhängige zweite Person noch die Bindung an einen bestimmten Zahlungsauftrag sicher. Eine separate Bestätigung muss unabhängig eingerichtet sein; sie entsteht nicht automatisch durch FIDO2.

PerformShield360 soll Authentifizierung, Berechtigungsprüfung, kryptografische Bindung an Betrag und Empfänger, zweite Freigabe, unabhängigen Bestätigungskanal sowie Auditprotokoll verbinden. Als Zero-Trust-Zielbild wird jeder sensible Zugriff geprüft. Recovery, Schlüsselverlust, Sitzungsübernahme, kompromittierte Endgeräte und Umgehungsversuche gehören in das Bedrohungsmodell und in unabhängige Tests.

Status: Prototyping laut Gründer; hier Zielarchitektur und Verhaltenssimulation. Keine Aussage über nachgewiesene Betrugsabwehr, Ransomware-Resistenz oder Sicherheitszertifizierung. Quelle zur FIDO-Grundlage: FIDO Alliance.

Neue Spezifikation: PKI, 15-Minuten-TTL und 200-ms-Ziel

Prototyping laut Gründerangabe vom 26.09.2026. Geplant sind getrennte Schlüssel für zwei berechtigte Personen, kryptografische Bindung an Auftrag, Betrag, Empfänger bzw. konkrete Parameteränderung und eine harte Gültigkeitsgrenze von 15 Minuten für Freigabevorgang oder Token. Die TTL ist nicht mit einer pauschalen Lebensdauer privater Schlüssel gleichzusetzen.

Out-of-Band-Verifikation soll über einen unabhängig eingerichteten Kanal erfolgen. FIDO2-kompatible Hardware-Schlüssel, etwa YubiKey, unterstützen die Authentifizierung. Kanalseparation, zweite Person und konkrete Transaktionsbindung müssen zusätzlich implementiert und getestet werden.

Das Ziel „maximal 200 Millisekunden“ ist noch kein gemessener Leistungswert. Der technische Prüfpfad, Last, Hardware, Netz und Messverteilung müssen spezifiziert werden. Eine menschliche Zweitfreigabe oder ein vollständiges Security-Audit wird nicht als innerhalb dieses Limits abgeschlossen dargestellt.

Industrielle Prüffälle: geänderte Lieferanten-Bankverbindung, Frachtanweisung und sensible Maschinenparameter. Die Plattform demonstriert die Freigabelogik; sie steuert keine Maschine und schützt hier keine reale Transaktion.

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