Klicke durch vier Schritte. Der Fall ist synthetisch und demonstriert die geplante Produktlogik, nicht ein reales Kundenresultat.
Frühsignal · LieferketteLieferzeit steigt, obwohl die Bestellmenge stabil bleibt
Lieferant A: bestätigte Lieferzeit +18 % in sechs WochenERP-Bestellungen, Lieferavis und Wareneingänge zeigen dieselbe Richtung.
Relevanz 82
Externer Hinweis: Kapazitätsverlagerung im regionalen ZuliefernetzZweite Quelle, noch nicht unabhängig bestätigt.
Prüfen
So what?
Das Signal berührt möglicherweise eine Produktionsannahme. ENDOS eskaliert noch nicht, sondern sucht die betroffene Planung und Gegenbelege.
Betroffene Annahme„Materialgruppe M bleibt im nächsten Quartal innerhalb der üblichen Wiederbeschaffungszeit.“
EXPOSITION2 Produktionslinien
Beide Linien greifen auf dieselbe Materialgruppe zu.
ZEITFENSTER21 Tage
Danach sinkt der operative Handlungsspielraum deutlich.
ENTSCHEIDUNGAbsicherung prüfen
Keine automatische Bestellung oder Lieferantenentscheidung.
Nächster Informationsbedarf
Welche bestätigten Kapazitätsdaten, Alternativlieferanten und Bestandsreichweiten verändern die Einschätzung?
Evidence / Counter-EvidenceDie Warnung wird belastbarer, aber bleibt überprüfbar.
- Stützt: Lieferzeittrend in drei internen Datenreihen
- Stützt: unabhängiger Marktbericht zur regionalen Kapazität
- Relativiert: Lieferant bestätigt temporären, bereits beendeten Engpass
- Fehlt: belastbare Zusage für die kritischen vier Wochen
Prüfschärfe
Mittelhoch. Quellenrichtung konsistent, zeitliche Aussage des Lieferanten noch nicht verifiziert.
Next-Best-CheckIn 48 Stunden eine belastbare Entscheidungsvorlage schaffen
- 1. Lieferantenzusage für die kritischen Wochen schriftlich bestätigen lassen.
- 2. Bestandsreichweite gegen zwei Verbrauchsszenarien rechnen.
- 3. Preis und Verfügbarkeit eines qualifizierten Alternativlieferanten prüfen.
Entscheidungsgrenze
ENDOS empfiehlt eine Prüfung. Freigaben, Einkauf und Risikoverantwortung verbleiben bei den zuständigen Personen.