Entscheidungsrelevanz bleibt verteilt
Wichtige Hinweise liegen über Systeme, Funktionen und externe Quellen hinweg. Management-Berichte verdichten, aber verlieren oft Herkunft, Gegenbelege und Zeitbezug.
performTarget360 entwickelt ENDOS: einen Entscheidungs- und Schutz-Layer über bestehenden ERP-, BI- und Unternehmensdaten. Aus Dashboard-Rauschen sollen priorisierte Maßnahmen werden; sensible industrielle Freigaben sollen zusätzlich gegen Identitätstäuschung abgesichert werden. CoreVantage eröffnet den Einstieg ohne eigenes ERP.
Zwei zusammenhängende Probleme im industriellen B2B: Viele Kennzahlen führen noch nicht zu einer klaren Maßnahme. Gleichzeitig können gefälschte Stimmen, Videos oder Nachrichten sensible Lieferanten-, Fracht-, Zahlungs- und Änderungsprozesse beeinflussen. Bestehende IT-Sicherheit bleibt notwendig; Identität und Berechtigung der konkreten Anweisung benötigen zusätzliche Kontrollen.
Wichtige Hinweise liegen über Systeme, Funktionen und externe Quellen hinweg. Management-Berichte verdichten, aber verlieren oft Herkunft, Gegenbelege und Zeitbezug.
Signale werden mit Annahmen, Expositionen, Evidenz und einem konkreten Next-Best-Check verbunden. Die Entscheidung bleibt beim Menschen.
Evidence und Counter-Evidence, Quellenunabhängigkeit, Zustandswechsel sowie nachvollziehbare Freigaben bilden den architektonischen Kern und die IP-Strategie.
Die drei Schichten bündeln die darunterliegenden Engine-Gruppen. Sie ersetzen nicht die vollständige Architektur mit CoreVantage, Now-What, Wertschöpfung, Lernen und Governance.
Gründerangabe vom 26.09.2026: mathematische Passungs-, Kongruenz- und Optionsraumlogik; inkrementelle Neuberechnung betroffener Teilgraphen und ein Quellenzuverlässigkeitsindex.
Abweichungen und Potenziale in priorisierte Management-Aktionen übersetzen: Zielbeitrag, Belege, Verantwortlichkeit, Prüfzeitpunkt und beobachtete Wirkung.
Modulare Sicherheitsschicht für industrielle Geschäftsprozesse: kryptografisches Vier-Augen-Prinzip, unabhängiger Bestätigungskanal und hardwaregestützte Authentifizierung. Stand-alone-Integration über REST-APIs vorgesehen.
| Anforderung | Zielbild | Noch nachzuweisen |
|---|---|---|
| Vier-Augen-Prinzip / PKI | Zwei berechtigte Personen; getrennte Schlüssel; Bindung an unveränderten Auftrag | Rollenmodell, Signaturprüfung, Manipulations- und Replay-Tests |
| 15 Minuten TTL | Harte Gültigkeitsgrenze für einen Freigabevorgang bzw. dessen Token; nicht pauschal für private Schlüssel | Ablaufverhalten, Zeitquelle, Widerruf und erneute Freigabe |
| OOB-MFA / FIDO2 | Unabhängige Bestätigung plus hardwaregestützte Authentifizierung, etwa mit einem kompatiblen YubiKey | Kanalseparation und Transaktionsbindung; FIDO2 allein bildet dies nicht vollständig ab |
| Maximal 200 ms | Gründerziel für den technischen Prüfpfad; Messgrenze festzulegen | Lasttest mit Hardware, Netz, Datenumfang und Messverteilung. Menschliche Bestätigung und vollständige Freigabe sind nicht in 200 ms belegt. |
Due-Diligence-Vorbereitung. Dieser Pitch macht Annahmen und Prüfbedarf sichtbar. „Due-Diligence-ready“ ist noch keine bestätigte Produkt-, Sicherheits- oder Investmentprüfung. Nachweisliste öffnen →
Der geführte Demonstrator zeigt den geplanten Kernablauf mit anonymisierten Beispieldaten. Er veranschaulicht die Interaktions- und Entscheidungslogik. Kundennutzen und technische Leistungsfähigkeit werden in Piloten geprüft.
Die Plattform umfasst mehr als Cockpit und Sicherheit. Ihre Engines verbinden laufende Performance, neue Wertschöpfung und überprüfbares Lernen.
CoreVantage, Now-What, Executive Value und Operational & Supply Chain: Daten erschließen, Zielabweichungen priorisieren und Maßnahmen bis zur Wirkung verfolgen.
Engines und Aufgaben →Opportunity, EVEIE, IncuVentOS, PEOS und M&A/PMI: neue Anwendungen, Produkte, Geschäftsmodelle, IP- und Synergiepotenziale prüfen.
12 Wertschöpfungsfelder →Learning, Trust und PerformShield360 verbinden geprüfte Erfahrung mit kontrollierten Entscheidungen. Fünf Skalierungsdimensionen und acht Vertriebswege zeigen den kommerziellen Ausbau.
Skalierungsdimensionen →Die Webseite wird zum Einstieg für Industrieunternehmen, CFOs/COOs und BI-Systemhäuser bzw. Lean Consultants. Der Ausbau soll die Qualifizierung erleichtern und einen wiederholbaren Vertrieb ermöglichen.
Ein interaktiver Rechner übersetzt eigene Annahmen zu Zeitaufwand und Kosten in ein nachvollziehbares Nutzen- und Amortisationsszenario.
ROI-Szenario berechnen →Geplant: geschütztes Onboarding, Qualifizierung, Pre-Sales-Unterlagen und standardisierte Schnittstellen zu SAP, Power BI, Tableau und MES.
Partner-Modell ansehen →Zielarchitektur: unabhängige zweite Freigabe, separate Bestätigung und FIDO2-basierte Authentifizierung. Ein Szenario zeigt die Entscheidungslogik.
Sicherheitssimulation öffnen →Geplanter Einstieg über Excel, E-Mail und DATEV für Unternehmen ohne eigenes ERP. Im Marktmodell: 10–49 Beschäftigte.
Aktuelle Einstiegspreisannahme für Industrie-Werke. Entscheidungslayer über ERP-, BI- und Unternehmensdaten; Leistungsumfang und Mehrstandortkonditionen im Pilot bestätigen.
Neue Preisannahme: 950 € für den Partner und 2.850 € für performTarget360. Setup von 4.900–15.000 € vollständig beim Partner. Preisakzeptanz und Aufgabenverteilung im Pilot bestätigen.
Die oberen Kennzahlen dokumentieren das bisherige branchenübergreifende EU-Modell. Die neue Industrie-Rechnung darunter grenzt Fertigungsunternehmen ausdrücklich nach Branche und Beschäftigtengröße ab und verwendet die aktuellen Preise.
| EU-Segment | Rechnung | Lizenzpotenzial / Jahr |
|---|---|---|
| CoreVantage · 10–49 Beschäftigte | 1.404.631 × 59 % ohne ERP × 4.788 € | 3,968 Mrd. € |
| ENDOS · 50–249 Beschäftigte | 214.000 × 18.000 € | 3,852 Mrd. € |
| Zusätzliche Enterprise-Option · ≥250 | 44.358 × 18.000 € | 0,798 Mrd. € |
| Erweiterter Rahmen | Summe der drei getrennten Größenklassen | 8,618 Mrd. € |
Unternehmensbasis: JRC-Schätzungen für 2024 aus den SME Fact Sheets 2025. ERP-Quote: Eurostat 2025 (41 % ERP-Nutzung bei kleinen EU-Unternehmen). Unterschiedliche Erhebungsjahre und Branchenabdeckungen begrenzen die Vergleichbarkeit. Der Bericht 2025/2026 liegt vor; dessen erweiterte Datenbasis wird hier nicht mit der bisherigen Rechnung vermischt.
Die neue Enterprise-Option setzt unter anderem bestätigte ERP-/MES-Integrationen im SAP- und Siemens-Umfeld, Sicherheits- und Beschaffungsanforderungen sowie Zahlungsbereitschaft voraus. Alle 44.358 Unternehmen werden als theoretische Obermenge erfasst; noch kein Eignungsfilter. Das ist insbesondere kein auf Industrie allein begrenzter SAM.
Deutschland bleibt im bisherigen Eignungsmodell bei 714,05 Mio. €; Sensitivität: 383,05 Mio. € bis 1.019,01 Mio. €. Basis: 352.150 kleine Unternehmen × 50 % ohne ERP × 40 % Eignung × 4.788 € sowie 52.337 mittlere Unternehmen × 40 % Eignung × 18.000 €. Deutsche Filter sind Annahmen. Deutschland ist bereits in der EU enthalten. Für den Euro-Raum ist keine getrennte Rechnung belegt.
Security-Zusatzlizenzen, Branchenpakete und Mehrstandortpreise bleiben unbezifferte Optionen. Partnerumsatz ist ein Vertriebskanal innerhalb dieser Zielgruppen, kein zusätzlicher Markt. Sprachliche Lokalisierung und lokale Buchhaltungsschnittstellen sind für EU-Vertrieb erforderlich.
Eurostat zählt in der EU-27 im verarbeitenden Gewerbe (NACE C) für 2023 insgesamt 335.089 Unternehmen ab zehn Beschäftigten. Deutschland umfasst davon 72.011 Unternehmen. Auf dieser amtlichen Unternehmensbasis berechnen wir das jährliche Lizenzpotenzial zu den aktuellen ENDOS-Preisen.
| Beschäftigtengröße | EU-27 | Deutschland |
|---|---|---|
| 10–19 | 147.870 | 25.899 |
| 20–49 | 107.703 | 26.041 |
| 50–249 | 63.136 | 15.265 |
| Ab 250 | 16.380 | 4.806 |
| Gesamt ab 10 | 335.089 | 72.011 |
Berichtsjahr 2023 gewährleistet eine gemeinsame verfügbare EU-/Deutschland-Basis; die abgefragte EU-Aufteilung für 2024 enthält noch keine Werte. Datensatzstand: 15.09.2026. Unternehmen unter zehn Beschäftigten bleiben ausgeschlossen. Die Statistik zählt Unternehmen, nicht Werke; die Rechnung setzt deshalb nur eine Lizenz je Unternehmen an. Die Preisannahme wird auf den Bestand angewendet, unabhängig vom heutigen ERP-Einsatz.
Eurostat-Datensatz öffnen · EU-Quelldaten herunterladen · Deutschland-Quelldaten herunterladen
Der Markteintritt konzentriert sich auf Fertigung und industrielle Zulieferer. Weitere B2B-Branchen, zusätzliche Werke und eigenständig bepreiste Module bilden die Ausbauwege. Sie werden erst über getrennte Kundengruppen oder zusätzliche Vertragspositionen gerechnet; eine vorhandene Firma erzeugt durch mehrere Engines nicht automatisch mehrere Grundlizenzen.
Die bisherige EU-Rechnung von 7,82 Mrd. € beziehungsweise 8,62 Mrd. € bleibt oben als historisches, branchenübergreifendes Vergleichsmodell mit anderen Preisen und Produktzuordnungen dokumentiert. Die Industriezahlen sind eine eigenständige Rechnung und werden nicht zu diesem Vergleichsmodell addiert. Deutschland ist bereits in der EU enthalten. Die 714 Mio. € des bisherigen deutschen Modells enthalten zusätzliche Eignungsfilter; sie sind daher kein direkt vergleichbarer industrieller Gesamtmarkt.
Die Jahr-5-Ziele werden aus tatsächlich gewonnenen Lizenzen, Preis, Partneranteil und Kundenbindung abgeleitet. Der Rechner darunter zeigt diese Verbindung. Ein größerer Markt ersetzt weder Kundengewinnung noch technische Abnahme und begründet keinen automatischen Bewertungsaufschlag.
Wähle einen Modellpfad oder ändere die Annahmen. Gezählt werden aktive Lizenzeinheiten am Ende von Jahr 5 nach Kündigungen: CoreVantage-Unternehmen und ENDOS-Werke. Die Szenarien sind keine Prognosen.
35 Mio. € für performTarget360 angesetzter wiederkehrender Jahreserlös × 14 = 490 Mio. € Enterprise Value in Jahr 5. Im Professional-Partnerpfad wird hierfür der Erlös nach 25 % Partneranteil verwendet. Bei 4×, 7× und 10× wären es 140, 245 bzw. 350 Mio. €. Keiner dieser Faktoren ist für ENDOS nachgewiesen.
Bei 2.850 € monatlichem Erlös nach Partneranteil erfordert die 35-Mio.-Schwelle mindestens 1.024 aktive Professional-Werke. Der ambitionierte Pfad zeigt 128 produktive Partner mit jeweils acht lizenzierten Werken: 46,69 Mio. € Lizenzvolumen vor und 35,02 Mio. € nach Partneranteil. Wachstum, Kundenbindung und eine entsprechend finanzierte Organisation sind dafür vorausgesetzt.
Ein neues Security-Modul begründet keinen automatischen Wechsel auf ein „Cybersecurity-Multiple“. Ein erfolgreicher Partner-Roll-out, Wachstum, Kundenbindung, Marge und die nachhaltig nachgewiesene PerformShield360-Sicherheitsleistung müssten einen solchen Premium-Faktor rechtfertigen. Die Produktbezeichnung „Deep Tech“ reicht dafür nicht aus.
Der heutige Unternehmenswert bleibt offiziell offen. Er wird in der Seed-Finanzierungsrunde anhand von Traktion, MVP-Status und Validierung der ENDOS-Schnittstellen mit dem Lead-Investor verhandelt. Künftiger Enterprise Value ist weder heutige Pre-Money-Bewertung noch Erlös für heutige Anteilseigner. Finanzierung, Risiko, Verwässerung, Nettofinanzschulden und überschüssige Liquidität sind gesondert zu berücksichtigen.
Der Pilot soll zeigen, ob ENDOS relevante Muster früher erkennt, ohne die Fehlalarmrate zu erhöhen.
Runtime stabilisieren, Demonstrationsschicht schärfen und Messlogik für FPR, Lead Time und Prüfschärfe abschließen.
Geeignete Unternehmen gewinnen, kontrollierte Tests durchführen und Nutzenhypothesen anhand realer Fälle prüfen.
Pilotpaket standardisieren, Referenzfähigkeit aufbauen und die Grundlage für skalierbare Produktumsätze schaffen.
Dr. Jürgen Issel, DBA, verbindet rund 25 Jahre Industrieerfahrung mit Wirtschaftsingenieurwesen, MBA und DBA. Als Cost-Engineer erzielte er laut Gründerangabe 45 Mio. € Einsparungen in neun Monaten über technische Zielkosten und Einkaufsvorgaben. Seine qualitative DBA-Arbeit zu Management-Dashboards bildet einen Ausgangspunkt der Produktentwicklung. Die Projektleistung ist getrennt von der noch zu prüfenden Softwarewirkung zu bewerten. performTarget360 befindet sich im Aufbau als Single-Founder-Unternehmen.